
Foto: Sara Mac Key
Susanna Alakoski
geboren in Finnland, wuchs im südschwedischen Ystad auf, dem Schauplatz ihres Romans »Bessere Zeiten« (edition fünf). Dieser wurde in Schweden 2006 mit dem wichtigen August-Preis ausgezeichnet. Seit ihrem Bestsellerdebüt hat Alakoski Anthologien und einen weiteren Roman veröffentlicht, außerdem schreibt sie für verschiedene Zeitungen und ist politisch aktiv.

Foto: Sara Mac Key
Aris Fioretos
geboren 1960 in Göteborg. Auf Studien in Stockholm, Paris und Yale folgten Wanderjahre. Für seine Übersetzungen – er übertrug u.a. Paul Auster, Hölderlin und Nabokov ins Schwedische – wie für seine eigene Literatur hat er zahlreiche Preise und Stipendien erhalten. Zuletzt erschienen »Die Seelensucherin«, »Die Wahrheit über Sascha Knisch« und bei Hanser »Das Maß eines Fußes« sowie »Der letzte Grieche«. Aris Fioretos lebt in Berlin.

Foto: Robin Skjoldborg
Helle Helle
geboren 1965 in Rødby, gilt als wichtigste Vertreterin des minimalistischen Realismus in Dänemark. Sie studierte Literaturwissenschaften und besuchte eine Schriftstellerschule. 1993 debütierte sie mit der experimentellen Prosakomposition »Beispiel von Leben«. Für ihr Werk, inzwischen in neun Sprachen übersetzt, hat sie viele Auszeichnungen erhalten, u.a. den dänischen Kritikerpreis für »Rødby-Puttgarden« (Dörlemann) und den P.O.-Enquist-Preis. 2009 war sie für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert, und zuletzt sprach ihr der dänische Kunstfonds eine Autorenförderung auf Lebenszeit zu.

Foto: Ville Palonen
Risto Isomäki
geboren 1961 in Turku. Risto Isomäki ist Schriftsteller, Wissenschaftsredakteur und Umweltaktivist. Er hat bereits an mehreren internationalen Umweltprojekten mitgearbeitet. Mit seinem Bestseller »Die Schmelze« – und dem damit verbundenen Text »34 Ways to Stop Global Warming« – hat er die EADS (»European Aeronautic Defence and Space Company«) auf sich aufmerksam gemacht und agiert inzwischen als deren Berater. »Ascheregen« (Bastei Lübbe) ist sein fünfter Roman, mit dem er viele Leser in Finnland aufgerüttelt hat.

Foto: Arena Verlag
Tove Jansson
geboren 1914 in Helsinki. Tove Jansson kam über die Malerei zum Schreiben. Sie besuchte Kunstgewerbeschulen in Helsinki und Stockholm und unternahm zahlreiche Studienreisen. Bekannt wurde sie durch ihre Geschichten um die Mumins. Ihre Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt (dt. Publikation: Arena) sowie für Fernsehen, Hörfunk, Film und Theater bearbeitet, und ihr Werk wurde weltweit ausgezeichnet. So erhielt sie 1952 die zum Andenken an Selma Lagerlöf gestiftete Nils-Holgersson-Medaille und 1996 den Internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis. Tove Jansson verstarb 2001.

Foto: Sara Arnald
Jonas Jonasson
geboren 1962 in Växsjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist. Später gründete er eine Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt ließ er alles hinter sich und zog in den Schweizer Kanton Tessin, um seinen Debütroman zu schreiben. »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand« (Carl’s Books) trat in Schweden eine regelrechte Allan-Karlsson-Manie los. Inzwischen erscheint der Titel in ganz Europa und entwickelt sich zu einem internationalen Bestseller. Zurzeit schreibt Jonasson an einem zweiten Roman.

Foto: Archiv Literaturhaus
Mirjam Kristensen
geboren 1978 in Lyngdal. Sie debütierte im Jahr 2000 mit dem Roman »Die Tage sind durchsichtig«. Für ihr Werk erhielt sie eine Reihe von Preisen und Stipendien, beginnend mit dem Tarjej-Vesaas-Debütpreis. Mit dem Roman »Ein Nachmittag im Herbst« erschien 2009 erstmals eines ihrer Bücher auf Deutsch, 2011 folgte »Ein reiches Leben« (Dörlemann). Mirjam Kristensen lebt in Kristiansand.

Foto: Pekka Holmström
Markus Nummi
geboren 1959. Der Schriftsteller, Drehbuchschreiber, Produzent und Regisseur lebt in Helsinki. Seine Gedichte sind in zwölf Sprachen übersetzt. »Bonbontag« (Suhrkamp) ist sein dritter Roman.

Foto: Gunter Glücklich
Morten Ramsland
geboren 1971, studierte Dänisch und Kunstgeschichte. Neben seinen Romanen veröffentlichte er Gedichte und eine Reihe von Kinderbüchern. Morten Ramsland lebt bei Aarhus, ist verheiratet und hat drei Kinder. Sein Roman »Hundsköpfe« war das dänische Buch des Jahres und auch in Deutschland ein Bestseller, für »Sumobrüder« (Schöffling) erhielt er 2010 die wichtigste dänische Auszeichnung, den Literaturpreis der Danske Bank.

Foto: Finn Ståle Felberg
Kjersti A. Skomsvold
geboren 1979 in Oslo, wo sie bis heute lebt. »Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich« (Hoffmann und Campe) ist ihr erster Roman. Er wurde mit dem Tarjei-Vesaas-Debütpreis ausgezeichnet und war für den norwegischen Buchhändlerpreis nominiert.

Foto: Einar Falur
Jón Kalman Stefánsson
geboren 1963 in Reykjavík, studierte Literaturwissenschaft und lebte einige Jahre in Dänemark, bevor er sich mit seiner Familie in Mosfellsbær auf Island niederließ. Er zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des Landes, sein Werk ist preisgekrönt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Den internationalen Durchbruch bescherte ihm sein Roman »Himmel und Hölle«; aktuell liegt auf Deutsch »Der Schmerz der Engel« (Piper) vor.

Foto: Nökkvi Elíasson
Sigurbjörg Þrastardóttir
geboren 1973, hat Gedichte, Theaterstücke und den preisgekrönten Roman »Die Geschichte von Sól« veröffentlicht. Ihre Gedichte sind in zwölf Sprachen übersetzt, mit »Fackelzüge« (Blumenbar) erschien nun das erste Buch auf Deutsch.