Lesung Nordische Literaturtage 2011

Foto: Archiv Literaturhaus

Roger Gustafsson

geboren 1947, ist Ausstellungskurator (u. a. der »International Art Biennale« 2010 in Peking). Er schreibt außerdem über Kunst, berät Museen, Galerien und Künstler und setzt sich für die Förderung des künstlerischen Nachwuchses ein. Seine Ausstellung »Hommage à …« – ursprünglich nur ein spielerischer Versuch, seinen Kindern mithilfe des beliebten Mumintrolls aus der Feder Tove Janssons die ›große‹ Kunst nahezubringen – wurde 2009 erstmals in Helsinki gezeigt. Er lebt in Espoo, Finnland.

 

Lesung Nordische Literaturtage 2011

Foto: Arena Verlag

Tove Jansson

geboren 1914 in Helsinki. Tove Jansson kam über die Malerei zum Schreiben. Sie besuchte Kunstgewerbeschulen in Helsinki und Stockholm und unternahm zahlreiche Studienreisen. Bekannt wurde sie durch ihre Geschichten um die Mumins. Ihre Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt und für Fernsehen, Hörfunk, Film und Theater bearbeitet. Jansons Werk wurde weltweit ausgezeichnet. So erhielt sie 1952 die zum Andenken an Selma Lagerlöf gestiftete Nils-Holgersson-Medaille und 1996 den Internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis. Tove Jansson verstarb 2001.

 

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Mumin

geboren 1945 in Mumintal »irgendwo in Finnland«, ist ein von der finnlandschwedischen Schriftstellerin Tove Jansson erfundenes Trollwesen, das in den Wäldern des Nordens, »hinter den Bergen und Bäumen«, lebt. Er sieht ein bisschen aus wie ein Nilpferd, hat eine geschätzte Körpergröße von 50 cm, einen kurzen Pelz, einen buschigen Schwanz und ist ein guter Schwimmer, Taucher und Bootslenker. Mumin liebt die Natur mit all ihren Geschöpfen, er ist gutherzig und lebenslustig und wird durch seine unbändige Neugier in immer neue Abenteuer verwickelt.